Rezension: Unverhofft Ländlich

Unverhofft Ländlich

 

Autor: Brid Heusig-Christoffers · Verlag: Eigener Vertrieb

Genre: Liebesroman · Erschienen: Mrz. 2016

Seiten: 366 · Ausgabe: Taschenbuch

 

Inhalt: Isabella McClur ist schön, klug und gehört zur High Society von Houston. Ihr Leben könnte nicht besser sein, aber dann stirbt ihre geliebte Tante Anna. Diese vererbt Ihr ein Haus in „Glory Falls“, einem kleinen Ort irgendwo im Nirgendwo von Kansas. Sie trifft auf viele, neue Menschen und muss schon bald feststellen, das auf dem Land die Uhren anders ticken. Als Isabella dann noch erfährt, dass sie die Bibliothek ihrer Tante weiterführen soll, will sie nur noch ihr altes Leben zurück. Doch dank hilfsbereiter Nachbarn bleibt Isabella und schon bald gehört sie dazu und erlebt viele lustige, peinliche und spannende Abenteuer, die sie und ihr Leben komplett verändern. Alles ist perfekt bis ihre Familie mal wieder dazwischen kommt und Isabella sich entscheiden muss. Wo gehört sie wirklich hin nach Glory Falls oder Houston?

Bewertung

In “Unverhofft Ländlich“ steckt so viel Dynamik, Humor und Liebe, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Der knackige Schreibstil der Autorin hat es mir dabei besonders angetan. Kaum das Buch zur Hand genommen und mit den ersten Zeilen vertraut gemacht, hatte ich auch schon gefallen daran gefunden. Auf den ersten Blick mag sich der Titel nicht so interessant anhören, aber erst mal angefangen gewinnt man sogleich einen anderen Eindruck. Der Inhalt ist tatsächlich brisanter als der Klappentext!

Isabella McClur scheint eine verzogene, verwöhnte Tochter reicher Eltern zu sein. Mit der Überheblichkeit und Naivität einer jungen Dame macht sie sich auf den Weg nach Glory Falls, um dort das Erbe ihrer Tante in Besichtigung zu nehmen. Aber schnell wird einem klar, dass man von Isabella einen völlig falschen (ersten) Eindruck erhalten hat. Schon nach kurzer Zeit hat Isabella mit ihrer Art mein Herz gewonnen. Sie ist einfach zuckersüß dabei, wie sie die Dinge sieht und angeht. Ihre aufgeweckte und fröhliche Art vermittelt so viel Spaß beim Lesen, dass ich ständig lächeln musste. Die Anteilnahme, die manche Einwohner an ihrem Leben zeigen, treiben der etwas kühlen Isabella anfangs einen Schrecken ein, um es grob zusammen zufassen. Sie kennt das nicht und muss erst noch lernen, damit umzugehen. Nach und nach integriert sich der Großstadtmensch und findet sogar richtige Freunde. Isabella verändert sich, indem sie ihre Arroganz ablegt und einfach nach ihrem Herzen handelt. Ihre Entwicklung ist sehr schön mit anzusehen und hin und wieder wurde mir richtig warm ums Herz. Isabella ist mir mehr und mehr sympathischer geworden. Ihre Figur ist absolut toll und passend dargestellt, sehr detailliert.

Die Geschichte bietet verschiedene Etappen, es handelt sich nicht nur um ein Thema. Und das fand ich auch mal so richtig toll. Hier wird eben nicht auf 366 Seiten beschrieben, wie sie der Liebe ihres Lebens näherkommt. Es bietet noch so viel mehr, von aufregend bis zutiefst traurig. Der angenehm gut verständliche Schreibstil ließ mich nur so über die Seiten fliegen. Es ist sehr authentisch, wie die meisten Bücher von Selfpublisher-Autoren, was ich ebenfalls sehr schätze. Sprachlich ist der Text ganz normal, leicht zu lesen. Aber auch nicht zu leicht, es sind witzige Wortkombinationen drin. Ich fand die verschiedenen Charaktere etwas viel, da bin ich leicht durcheinander gekommen. Ist auch nicht weiter wild, denn dafür wurde dieses Buch mit sehr viel Humor und Liebe geschrieben! Was mir viel wichtiger ist.

Story 5/5     Schreibstil 4/5

 

Vielen Dank Brid und Carsten, dass ihr mir euer Buch auf der Buchmesse
in Leipzig 2016 als Rezensionsexemplar überlassen habt.

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Rezension: FederLeicht

FederLeicht. Wie fallender Schnee

(FederLeichtSaga 1)

 

Autor: Marah Woolf · Verlag: CreateSpace
Genre: Fantasy · Erschienen: Dez. 2014
Seiten: 310 · Ausgabe: Taschenbuch
Reihe: FederLeichtSaga · Band: 1 von 3

Bisherige Werke

 

Inhalt: „Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang – aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären – diese Elfen. Aber nein – sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen – schon gar nicht von einem Elf.

Bewertung

Ich verstehe kaum, weshalb ich bei diesen Büchern immer wieder das gleiche Gefühl habe, in derselben Reihenfolge. Erst langweilen mich die ersten Seiten, sodass ich schon fast davon ausgehen muss, es könnte nicht gut genug für mich sein. Dann steigert sich fast schleichend die Spannung und merke kaum, wie tief ich bereits drin stecke. Während des Lesens kann mich fast nichts mehr von den Zeilen lösen, denen ich schon so sehr verfallen bin. Die Worte gleiten wie im Rausch an mir vorbei, ich muss weiter und weiter lesen, fiebere dem Ende der Geschichte entgegen. Und während meine Augen noch die letzten Seiten vernehmen, füllen sie sich bereits mit Tränen … Das ist echt unglaublich! Marah, wie machst du das nur? Sicherlich steckt Zauberei dahinter. Wahrscheinlich hast du einen Mittäter, der dir hilft, uns Menschen derart mit Worten zu verzaubern, die unsere Sinne ganz vernebeln. Vielleicht ist es Raven, oder auch Calum, ich kann es nicht mit Gewissheit sagen. Wobei ich es Cassian ebenfalls zutraue.

Und aller Wahrscheinlichkeit nach musst du ebenfalls eine Auserwählte sein. Wer kann denn bitteschön so wortgewaltig und faszinierend von einer fremden, magischen Welt sprechen, wie du es tust? Du musst einfach da gewesen sein! Deine Kenntnisse und Eindrücke schilderst du in allen Einzelheiten, man kann nur an deinen Lipp… sorry, Worten hängen, wie Eliza an ihrem Cassian. Übrigens Eliza & Cassian … ihr braucht gar nicht so tun, als ginge euch das alles nichts an. Eurer eigenartigen Beziehung zueinander ist es zu verdanken, dass ich nun diese albernen Sachen schreibe. Ich weiß genau, dass ihr beide euch sicherlich fragt, woher ich so viele Dinge weiß. Na ganz klar, Quirin hat es mir erzählt! Er ist mir übrigens sehr sympathisch.

Und Marah, diese Plaudertasche, kann einfach nicht dicht halten und wird uns noch viele viele weitere Anekdoten aus der Welt der Elfen erzählen. Übrigens macht sie das ganz ausgezeichnet. Es ist jedes Mal, als ob ich einen Film schauen würde, diesmal mit Legolas in der Hauptrolle. Wahrscheinlich plant ihr schon ganz groß eine Verfilmung von „Federleicht“ und der „MondLichtSaga“, und wahrscheinlich würde ich dabei wie ein Schlosshund heulen. Ich kann nur jedem, der auf große Gefühle und einer fantastischen bunten Welt steht, euer großartiges Werk empfehlen. ❤

Story 5/5     Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge der FederLeichtSaga:
Band 1 – FederLeicht. Wie fallender Schnee
Band 2 – FederLeicht. Wie das Wispern der Zeit
Band 3 – FederLeicht. Wie der Klang der Stille

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Rezension: Der geheimnisvolle Bannfluch

Die Eichenwaldsaga Buch 1

Der geheimnisvolle Bannfluch

 

 

Autor: Edgar E. Nimrod
Verlag: Der Kleine Buch Verlag
Genre: Fantasy · Erschienen: Mrz. 2016
Seiten: 256 · Ausgabe: Taschenbuch
Reihe: Die Eichenwaldsaga · Buch: 1 von 2

 

 

Inhalt: Arun und Gnork haben sich eine Menge Feinde bei ihrem Völkchen, den gnomenhaften, fliegenpilzgroßen Eichnoks, gemacht. Erst die Kräuterweise des Dorfes, bei der sie für ihre Streiche ihre bislang härteste Strafe absitzen, scheint die Dreizehnjährigen in den Griff zu bekommen. Doch dann führt eine gemeine Intrige zu ihrer Verbannung auf Zeit. Der Kräuterweisen kommt dies gerade recht, denn seit einer Weile wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht. Haben diese mit dem mysteriösen Bannfluch zu tun, der die Eichnoks von großen Teilen des Waldes fernhält? Entschlossen, dieses Rätsel zu lösen, zieht sie heimlich mit Arun und Gnork los. Damit beginnt ein Abenteuer, das das beschauliche Leben der Eichnoks für immer verändert.

Bewertung

Zum Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, mir die Eichnoks vorzustellen. Aber irgendwie erinnerten sie mich an die Minimoys, so hat es dann ganz gut geklappt. Die Geschichte ist jetzt nicht so meins, aber es lässt sich total gut lesen, was mir sofort aufgefallen war. Mir gefällt der Stil besonders gut und die gut gestaltete, malerische Welt des Autors. Seine Zeilen sind echt entspannend, man kann ihnen gut folgen und muss nicht so viel darüber nachdenken. Nach einem stressigen Arbeitstag genau das Richtige, um abzuschalten und in einer anderen Welt herum zu schweifen, die mystisch und irgendwie total süß ist.  Besonders süß finde ich Gnork und Arun, zwei Heranwachsende, die ihre ganz speziellen Streiche mit den Bewohnern des Eichewaldes führen. Auf solche Ideen muss man erst mal kommen, wie zum Beispiel das Freilassen einer Blattlausherde. Ich meine, wie klein sind die Eichnoks wirklich und warum ausgerechnet Blattläuse? Also mich hat es plötzlich überall gekribbelt, ich mag Läuse so im Allgemeinen nicht. Die Geschichte ist wirklich schön ausgedacht und fällt mit ihrem Inhalt weit neben dem normalen Fantasy Bereich. Wie die Minimoys schlagen sich auch diese Winzlinge durchs Unterholz, wohnen in Baumstämmen und kämpfen gegen übergroße Waldbewohner. Die Beschreibung des Waldes und dessen Umgebung wurden sehr intensiv besprochen, ich konnte mir jeden einzelnen Grashalm und Baum vorstellen. Nur bei den Eichnoks selbst wollte die Vorstellungskraft nicht so richtig. Zum einem wäre da das bereits erwähnte Aussehen. Zum anderen fand ich ihr Verhalten ein Stück weit zu kindisch, das irgendwie nicht so richtig zu 13-jährige passen mag. Leichte Spannung wurde im Verlauf aufgebaut, denn die beiden Jungs geraten da in irgendetwas hinein, was nicht vorhersehbar war und dessen Ziel es zu erreichen gilt. Die Charaktere haben sich gut entwickelt, der Reifeprozess ist fast greifbar. Es passieren nicht allzu spannende Momente, aber die Geschichte ist ganz in Ordnung. Deshalb würde ich die Reihe auch fortsetzten. Auch um zu sehen, ob sich der Stil hebt. Denn irgendwie hab ich das Gefühl, als ob der Autor uns nicht ganz seine Fähigkeiten aufgezeigt hätte.

Story 3/5    Schreibstil 4/5

 

Reihenfolge Die Eichenwaldsaga“

Buch 1: Der geheimnisvolle Bannfluch
Buch 2: Das Ende des Bannfluchs

 


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Rezension: Elea

 

Elea – Die Träne des Drachen

Band 1

 

Autor: Christina Matesic
Verlag: Books on Demand
Genre: Fantasy
Erschienen: Jul. 2015
Seiten: 556
Format: Taschenbuch
Reihe: Elea
Band: 1 von 4

 

Inhalt: Was wäre, wenn der Mann, der dich wie ein wildes Tier gehetzt hat, der dich geschlagen und gedemütigt hat, deine große Liebe werden würde – diese Liebe aber nicht sein darf? Genau das widerfährt der jungen, außergewöhnlichen Elea, als sie von dem brutalen Krieger Maél im Auftrag von König Roghan, dem Herrscher über Moraya, gewaltsam ihrer Familie entrissen wird. Aber nicht nur ihre Entführung bringt ihr Leben völlig aus den Fugen, sondern auch eine Prophezeiung, der zufolge sie eine Drachenreiterin sein und das Menschenvolk vor den dunklen Mächten retten soll. Doch was niemand weiß – sie am allerwenigsten: Ihre Liebe zu Maél erweckt in ihr etwas zum Leben, was noch viel mächtiger ist als eine Drachenreiterin.

Bewertung

Elea, ein achtzehnjähriges Mädchen, wurde wohl behütet und weit außerhalb der Stadt aufgezogen. Sie hat etwas Außergewöhnliches an sich, was sie bei den Menschen zu einer Außenseiterin macht. Ihr Haar leuchtet nachts nämlich feuerrot! Es sind gerade mal drei Strähnen, die dieses Leuchten bewirken. Und doch ist es etwas Einzigartiges. So einzigartig, dass sogar der König selbst nach ihr suchen lässt.

Die Geschichte erinnerte mich an meinem absoluten Lieblingsbuch (und der Grund, weshalb ich blogge) – an „Der Kuss des Kjer“ von Lynn Raven. Die ersten Seiten haben mich verzückt, mein Interesse war geweckt. Zu Beginn erfahren wir von Elea und ihrer Prophezeiung und geraten in die Konfrontation mit Maél. Maél ist böse, gewalttätig und trägt zu Recht die Bezeichnung „Der schwarze Ritter“, denn seine Seele ist schwärzer als die Nacht. Die bildhübsche wie kluge Elea wird eben von diesem bösen, gemeinen Mann entführt, mit der Aufgabe, sie lebend zum König zu bringen. Huuu das jagte mir noch einen Schauer über den Rücken. Sie wehrt sich natürlich, als wäre der Teufel in ihr und Maél, leider ebenso hübsch wie seine schwarze Rüstung Angst und Schrecken verbreitet, bringt sie natürlich notfalls mit Gewalt unter Kontrolle. Was war das aufregend! Nervös verschlang ich Zeile für Zeile. Und dann begann die Reise. Anfangs war alles noch sehr spannend und geheimnisvoll. Die beiden hassen sich bis aufs Blut und doch müssen sie irgendwie miteinander klarkommen. Es sind etliche wahnsinnig tolle Szenen dabei, die sogar mir das Blut in den Adern gefrieren lassen. Und dann zog es sich irgendwie immer mehr in die Länge … Dann gab es noch einige höchst aufregende Momente, die nicht nur mein Herz zum Rasen brachten. Elea ist eine sehr schöne Geschichte, die wirklich an Kuss des Kjer anlehnt und auch tatsächlich Ähnlichkeit aufweist. Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet. Ob es der dunkle, geheimnisumwobene Maél ist oder die fast schon erwachsene Elea. Trotz riesiger Unterschiede, gut und böse, spielen sie ihre Rollen fast perfekt. Denn, wie ich zugeben muss, die Figur Elea kommt mir etwas zu kindlich rüber, zu unreif und naiv. Das brachte mich manchmal aus dem Konzept, da dieses Verhalten nicht gerade zu der Geschichte passte. Von dem „bösen“ Maél hingegen konnte ich nicht genug bekommen! Seine Gefühle und Handlungen wirken wohl überlegt und er ist meist hoch konzentriert, das schätze ich sehr an seinem Charakter. Im ersten Viertel wirkt er noch sehr feindselig, egal zu wem. Seine dunklen Seiten kommen immer wieder durch, weshalb er eben auch so gefürchtet ist. Doch dann taut er langsam in Eleas Nähe auf, und eine Veränderung tritt ein. Das waren eigentliche meine Lieblingsszenen, da ich solche Verwandlungen immer wieder äußerst spannend finde!

Die Autorin hat einen sprachlich guten Umgang, der Text ist gut lesbar und verständlich. Sie hat schon einen gewissen Kniff, um das zu schreiben, was sie uns mitteilen möchte. An manchen Stellen hat es mich überrascht, wie gut sie das formuliert hat. Respekt! Manches hat mir so gut gefallen, dass ich die Stelle mehrmals lesen musste. Das Buch steckt ohnehin voller Überraschungen und himmelhochjauchzenden Momenten. Man fällt hinein, und taucht manchmal wieder zu schnell auf. Christinas Worte tragen uns hinaus in eine unbekannte Welt voller Gefahren, zu einer Liebe, die dein Tod bedeuten kann und zu einem uralten Wesen, welches mit dir auf immer und ewig verbunden sein wird. Du wirst nicht drum kommen, den nächsten Teil auch lesen zu müssen. Denn trotz kleiner Schwächen hat Elea auch seine starken Seiten und zieht dich damit fest in seinen Bann. Es geht gar nicht anders, man muss einfach wissen, wie es weiter geht!

Story 4/5   Schreibstil 4/5

 

Reihenfolge „Elea“

Band 1: Elea – Die Träne des Drachen
Band 2: Elea – Die Weisheit des Drachen
Band 3: Elea – Teneviola
Band 4: ???

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Rezension: Arya & Finn

Arya & Finn – Im Sonnenlicht

 

Autor: Lisa Rosenbecker · Verlag: Drachenmond Verlag · Genre: Fantasy
Erschienen: Nov. 2015 · Seiten: 380 · Format: Softcover
Reihe: Die Chroniken von Maljonar

 

Inhalt: Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft. Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr. Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.

Bewertung

Gleich zu Beginn wurden meine Sinne von Lisa’s Worten gebannt. Es war wie Lieblingspralinen genießerisch im Mund zerschmelzen zu lassen. Sogleich traf sie meinen Geschmack und ich fühlte mich umgehend wohl. Ihre Art zu schreiben entzückte mich prompt und die Geschichte hörte sich auch schon mal vielversprechend an. Eine verwöhnte Prinzessin langweilt sich furchtbar auf ihrem Schloss und beschließt, ihr Volk persönlich kennenzulernen, bevor sie zur Königin gekrönt wird. Und dabei setzt sie ihr alle zur Verfügung stehenden Mittel ein. Sie entführt sogar ihre beste Freundin Arya, die zeitgleich ihre Beschützerin ist. Um die Welt zu erkunden, ist sie inkognito unterwegs und hat den berühmt-berüchtigten Finn engagiert, sie zu begleiten. Doch Finn ist nicht allein. Mit seinen zwei besten Freunden, mit dem er ein ungleiches Trio bildet, und den zwei etwas merkwürdigen jungen Frauen, beginnt die seltsame Reise in die endlose Ferne.

Hach, was hab ich in letzter Zeit immer für ein Glück, dass ich so viele anmutige Werke hintereinander weg lesen kann … Das ist so ein berauschendes Gefühl, das ich kaum noch etwas anderes machen mag. Diesmal hat mich das Debüt von Lisa Rosenbecker voll erwischt! Okay, zuerst war es ein wenig steinig, da ich nicht gleich hinein fand. Aber nach und nach wuchs dann die Begeisterung. Spätestens als ich von Bero und dem neckischen Ilias lass, versank ich endgültig in die Geschichte. Arya leidet sehr unter dem Tod von Relior, „der ihr Onkel, Ziehvater, Meister, Lehrer und Freund, alles vereint in einer Person“, war. Er ist ihr immer und überall präsent, stark verknüpft mit ihrem Leben. Lisa Rosenbecker bringt dies immer wieder zur Geltung, so dass es aber nie aufdringlich wirkt, sondern fein selektiert in Stückchen. Erst dadurch wurde mir die aufrichtige Verbindung bewusst – es brach mir fast das Herz! An manchen Stellen liefen mir sogar die Tränen … Ich hätte Relior gern kennengelernt. Selbst jetzt, wo ich diese Zeilen zu Papier bringe, überwältigt mich eine unglaubliche Trauer. Ich glaub, manchmal stürze ich mich zu tief ins Buch …

Kommen wir zu etwas Erfreulicherem! Es ist schon lustig, zuzusehen, wie sich Arya und Finn ständig übertrumpfen und necken, und dabei gar nicht bemerken, wie sie sich damit gegenseitig anziehen. Echt süß die Zwei. Und Lisa hat es auch hier wieder geschafft, den Leser mit gezielten Worten und einem großen Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten in den Bann zu ziehen. Besonders interessant fand ich ebenfalls die tiefe Freundschaft zwischen den beiden Frauen. So unterschiedlich die Charaktere auch sind, sie habe alle etwas Schwungvolles, Liebreizendes an sich. Selbst beim eher diskreten König Trystan werden wir am Ende Zeuge einer wunderbaren Sache. Dass ich die fünf Freunde fest in mein Herz geschlossen habe, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.

Es ist ein rundum gelungenes, fantastisches Debüt; alles da, was das Leseherz erfreut. Der angenehme Lesefluss sorgt für schnelles Vorankommen, ohne dass die Geschichte leicht und einfach rüber kommt. Die Autorin bietet uns eine zauberhafte Welt, in der ihre Figuren sich wandeln und drehen, riechen und fühlen, so wie wir es aus dem herkömmlichen Leben kennen. Die Bilder dazu hatte ich sofort im Kopf! Sie hat eine wunderbare Art zu schreiben, als ob ich hautnah dabei gewesen wäre. Sehr gefühlvoll und mit einer Vitalität, die ich so nicht erwartet hatte. Ein wichtiger Punkt ist zudem, dass alles in sich stimmig ist und nichts offen zurückbleibt. Arya und Finn würde ein super Fantasyfilm abgeben, das wäre ein Traum … (ich werde mal Summit Entertainment meine Empfehlung dazu aussprechen). Ich hoffe inständig, dass es noch viele viele weitere Bücher von Arya und Finn zu lesen gibt. Oder zumindest andere Bücher aus der Feder der Autorin. Sie hat ihre Aufgabe mit Bravur bestanden und kann zurecht Stolz auf ihr erstes Werk sein! Ich liebe es!

Story 5/5   Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge „Die Chroniken von Maljonar“
Band 1: Arya & Finn – Im Sonnenlicht
Band 2: Ilias & Mai – Wie Tag und Nacht
Band 3: Samuel & Rhea – ???

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Rezension: Martyr Art

Martyr Art

Elfen-Trilogie 1

 

Autor: Judith Laverna · Verlag: CreateSpace · Genre: Fantasy
Erschienen: Dez. 2015 · Seiten: 678 · Format: Taschenbuch
Reihe: Elfen-Trilogie

 

Inhalt: Eine Elfe. Ihr Vater. Ein König. Eine Welt alter Geheimnisse. Wärst du bereit, den Preis für deine Überzeugungen zu zahlen? Wenn der gefährlichste Mann der Welt, deine Liebe, dein größter Feind wird? Die junge Elfenkriegerin Ayleen wächst in den Wäldern hoch im Norden auf. Zwar gehört sie einer alten Adelsfamilie an, doch die Welt des Regierens zieht sie nicht im Geringsten an – sondern die Rettung ihres Volkes und seiner Kultur ist alles, wonach sie strebt. Sie verfügt über ungewöhnliche Fähigkeiten, doch niemand gibt ihr etwas über ihre wahre Herkunft und Bestimmung preis. Sie muss bald nicht nur gegen ihren eigenen Vater, sondern auch gegen zahlreiche innere Feinde, die das Reich der Elfen zu zerstören trachten, kämpfen. Als Einzelgängerin geboren, findet sie plötzlich etwas, das sie nie gekannt hat – Liebe. Obwohl sie glaubte, vom Schicksal für den Kampf um ihre Welt erwählt worden zu sein, versinkt sie auf der verzweifelten Suche nach Sinn immer weiter in verborgene Welten. Nur ihr Vater scheint den Grund für alles, was geschieht, wirklich zu kennen, und Ayleen weiß nie, welche Rolle sie in seinem Plan spielt. Aber bald dämmert eine Gefahr am Horizont, die weitaus größer ist, als alles, was sie kennt: Immer näher rückt eine alte Macht, eine totgeglaubte Gefahr… ein vor langer Zeit verbannter Verräter und König, dem sie irgendwann begegnen muss.

Bewertung

Bücher über Elfen und Alben gibt es einfach noch zu wenige auf dem Markt, finde ich. Mit „Martyr Art“ konnte ich mal wieder nach langer Zeit ein gutes Elfen-Buch lesen. Protagonistin ist die junge, naive Elfe Ayleen, die eine hervorragende Kämpferin ist und eine sehr innige Liebe zu ihrem Vater hegt. Leider wird auch schnell klar, dass diese nicht wie gewünscht erwidert wird. Das beschäftigt sie ins unermessliche, und mich ebenfalls. Warum nur ist ihr Vater so erbarmungslos ihr gegenüber? Ayleen sagt immer was sie denkt und bietet der Königin und dessen Gefolge mit dieser Eigenschaft oft die Stirn. Daher ist sie nicht gerade beliebt bei ihrem Volk und wird zudem auch noch oft verspottet. Sie erhält auch nicht immer die Informationen die sie braucht, um zum Beispiel ihre Herkunft zu klären. Gerade von  Veloron, der seiner Tochter gegenüber meist sehr kalt und gefühllos ist, bekommt sie keine Antwort heraus. Sie beschließt, eine Uralte Stadt der Alben, ihrer Abstammung, zu bereisen. Gemeinsam mit Viktor, der ihr ein wahrer Freund ist, gräbt sie auf ihrer Reise tiefe Geheimnisse aus. Ihr gesamtes Weltbild gerät aus den Fugen. Und wer ist sie wirklich?

Das ist das Spannendste an diesem Buch. Wer ist Ayleen wirklich!?! Fast das komplette Buch ist so aufgebaut, dass es nur auf diese eine Frage hinaus läuft. Und die ist auch wirklich nicht so einfach zu beantworten. Bereits vom Kleinkindalter an zeichnen sich bei Ayleen besondere Eigenschaften ab, die aus ihr das schwarze Schaf der Herde machen. Ohne Freunde und ohne Mutter (vom Verbleib der Mutter erfahren wir nur sehr wenig) lebt sie etwas abseits der Stadt mit ihrem widerwilligen Vater. Die Konflikte, die sich deshalb immer wieder ergeben, wurden klar, ausführlich und verständlich dargestellt. Für mich waren diese Zwistigkeiten das Aufregendste an diesem Buch. Die beiden Figuren, Veloron und Tochter, haben stark, voneinander unterschiedliche, Charaktere. Das hat die Autorin Judith Laverna wirklich klasse skizziert. Ich finde nämlich, dass dies eine außerordentliche Geschicklichkeit bedarf, um es so zu gestalten. Also ein verdienter dicker Pluspunkt! Judith Laverna hat zudem für ihren Roman eine eigene Welt konstruiert, die atmet und lebt. Ich konnte die Blumen auf der Wiese, und ebenso den Schweiß der Kämpfer riechen. Der lebhafte Erzählstil, in vielen bunten Facetten beschrieben, jagt einem des Öfteren Gänsehaut über den Körper. Manchmal war ich so vertieft, das ich vor Aufregung die Luft anhielt und praktisch mit Aylin mit fieberte. Wirklich bemerkenswert ist auch die von der Autorin selbst erfundene Elfensprache! Das muss man erstmal wirken lassen… Das ist einzigartig in meiner gesamten Zeit als Bloggerin! Und am Ende vom Buch befindet sich sogar eine Übersetzung. Einfach Wahnsinn! Das ist echt ´ne Leistung … Hut ab! Was mich jedoch schon sehr abgelenkt hat beim Lesen, war, dass einzelne Geschehnisse einfach zu ausführlich und langatmig erzählt wurden. Auf der einen Seite schön und gut, weil man eben wirklich alles versteht und nachvollziehen kann. Aber auf der anderen Seite hat es mir zu lange gedauert, bis endlich wieder ein neuer Abschnitt begann.

„Martyr Art“ ist ein wunderbarer Anfang einer Trilogie, in der Elfen im Mittelpunkt stehen. Hauptmerkmale wie Politik, Macht, Intrigen, Mord, Geheimnisse und eine extrem willensstarke Elfe begleiten uns auf einer Reise durch eine unglaubliche Geschichte. Der Lesefluss ist angenehmen, weder zu leicht, noch zu anspruchsvoll. Mir hat Band 1 der Elfen-Trilogie sehr gut gefallen. Ich bin sehr auf die Folgebände gespannt, die ich mir auf jeden Fall zulegen werde. Ich muss unbedingt wissen, wer nun Ayleen wirklich ist und was weiter passiert!

Story 4/5   Schreibstil 4/5

 

Reihenfolge:
Elfen-Trilogie 1 – Martyr Art
Elfen-Trilogie 2 – ???

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Rezension: Das Amulett der Elben

Das Amulett der Elben

Autor: Silvia Krautz
Verlag: iFuB
Genre: Fantasy
Reihe: Nein
Erschienen: Jun. 2015
Seiten: 224
Ausgabe: Taschenbuch

 

Inhalt: Als Kind muss die magisch begabte Nalika mit ansehen, wie ihre Eltern von den Elben getötet werden. Vom Wunsch nach Rache getrieben, findet sie Zuflucht bei dem Magier Rimar, der sie ausbildet und zu ihrem engsten Vertrauten wird. Um die Elben zu vernichten, soll ihnen Nalika das mächtige Amulett des Hüters stehlen. Doch der Plan misslingt und das junge Mädchen wird mit einem schrecklichen Fluch belegt. Bald erkennt Nalika, dass sie selbst nur eine Figur in einem Kampf zwischen Rimar und den Elben ist und ihr ganzes Leben auf einer Lüge beruht.

Bewertung

Im Kleinkindalter wird Nalika gewaltsam ihrer Familie entrissen. Der Magier Rimar eilt ihr zu Hilfe und nimmt sie zu sich. Er bildet sie aus und kümmert sich um sie, mehr oder weniger. Von Rache und Hass geplagt, wächst sie bei ihm und seinem Lehrling auf. Doch schon bald entwickeln sich die Dinge ganz anders für Rimar, als gedacht. In Nalika sieht er sehr bald und sehr schnell eine Feindin. Sie ist besser als er, intelligenter als er, und mächtiger als er. Noch ahnt Nalika nicht, aus welchem Grund sie Rimar tatsächlich ausgebildet hat. Sie ist Rimars Waffe gegen die verhassten Elben! Sein hinterhältiger Plan wäre fast aufgegangen, wenn Nalika nicht Einsicht gezeigt hätte. So erfährt sie nun doch noch die Wahrheit um den Tod ihrer Eltern und den wahren Absichten des Magiers. Allerdings wird ihr noch ein weiteres Geheimnis offenbart, dessen Tragweite bis hin zu ihrer Geburt reicht und was echt eine Überraschung war.

Ich liebe Elben! Momentan bekomme ich einfach nicht genug von ihnen! (Dreimal verfluchter Hobbit mit seiner Zwergenbrut!) Und alles was damit zu tun hat! Sie sind eben ein umfangreiches Thema. Und normalerweise werden sie auch als „gut“ dargestellt. Hier werden sie zu Beginn an gleich an dem Tod von Nalikas Eltern beschuldigt. Das schnürte mir erstmal den Magen zu und nahm mir die Luft zum Atmen. Elben? Böse? Passt doch nicht, dachte ich so bei mir. Und somit wurde ich mit meinem ganzen Sein ins Buch gezogen. Adrenalin wurde durch meinen Adern gepumpt, meine Pupillen weitetet sich … Und schon war ich wieder im Wahn – im Lesewahn! Es ist immer wieder faszinierend, wie schnell ich auf bestimmte Themen reagiere und umgehend in Feuer und Flamme stehe. Silvia Krautz hat es möglich gemacht. Dabei ist mir ihr Buch schon vor einiger Zeit ins Auge gefallen, es hat mich interessiert. Doch irgendwie kam es nie zu einem Erwerb. Gott sei Dank hat der Verlag In Farbe und Bunt noch einmal auf sich aufmerksam gemacht und mir ein Exemplar angeboten! Hätte ich damals schon gewusst, was für eine wundervolle Geschichte hinter steckt, hätte ich gar nicht so lange gewartet. Es ist nicht einfach, bei so vielen Büchern die Spreu vom Weizen zu trennen. „Das Amulett der Elben“ liest sich so unglaublich gut, dass ich mich im Nachhinein gewaltig darüber ärgere, es nicht schon viel viel früher gelesen zu haben! Mpf! Daher an dieser Stelle tausend Dank an den lieben In Farbe und Bunt Verlag!!!!

Nun zum Stil. „Das Amulett der Elben“ liest sich leicht und herrlich schwungvoll. Silvia Krautz verzaubert uns von Anfang an genau mit den richtigen Worten, so dass wir umgehend ins Buch gerissen werden. Ihr Stil ist packend und wundervoll ausgeschmückt und ihre Beschreibungen lassen das Herz vor Freude springen. Nalikas Leben hat sie sehr umfangreich und gewissenhaft dargestellt. Ich fand es ergreifend, mit anzusehen, wie Nalika in einer Welt voller Magie heranreift und dazu über sich hinaus wächst und am Ende sich der wahren Gefahr stellt. Sie ist schon ein tolles Mädchen. Die verschiedenen Entwicklungen die sie durchmacht geben ihr Kraft und Mut. Ich bin schon sehr beeindruckt, wie gut die Autorin dabei mit Worten jongliert, um es so gut zu verpacken. Absolut kolossal! Und wie sie die Stadt der Elben zum Leben erweckt, mit dem heiligen Wald und den lebenden Bäumen, einfach toll. Auch die Darstellung vom Gebrauch der Magie ließ mich jedes Mal die Luft anhalten. Ich könnte ewig von ihr weiter schwärmen! … Ihre Charaktere wurden gewissenhaft entworfen, ob Gut oder Böse. Es gibt so viele Unterschiede in ihnen, dass einem fast schwindelig davonn wird. Sehr positiv auffallend fand ich ebenfalls das Leichte zurechtfinden. Ich mag nicht, wenn die Geschichten mit zu vielen Charakteren vollgestopft werden und man in der Mitte des Buches keinen Plan mehr hat, wer eigentlich wer ist. Alles wunderbar ordentlich und aufgeräumt bei „Das Amulett der Elben“. Dass sich daraus ein hoffnungslos genialer Schreibstil entwickelt hat, versteht sich von selbst. Auch mit Überraschungen geizt sie nicht. Da bekam ich an manchen Stellen echt große Augen. Hach ja … *schwärm* … Ihr Stil hat es mir richtig angetan, ich liebe ihn! So sehr, dass ich direkt im Anschluss das Buch gleich noch einmal lesen wollte! ♥

Story 5/5   Schreibstil 5/5

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