Rezension: Voll erwischt

Voll erwischt

Ein romantischer Jugendroman mit mystischen Elementen

 

Autor: Ellen Sommer
Verlag: CreateSpace
Genre: Jugendroman
Erschienen: Okt. 2015
Seiten: 256
Ausgabe: Taschenbuch
Reihe: Voll erwischt
Band: 1 von 2 (bisher bekannt)

 

Inhalt: „Glaubst du, dass es tatsächlich jemanden gibt, der unser Schicksal bestimmt?“, fragte ich sie neugierig. „Manche können das – da bin ich mir ganz sicher!“ Die 17-jährige Lille zieht aus Bayern zu ihrer Großmutter nach Wuppertal. In der neuen Schule findet sie schnell Anschluss an eine lebenslustige Handballer-Clique. Bald schon funkt es gewaltig zwischen ihr und dem Mädchenschwarm Chris. Chris hatte in der Vergangenheit einen schweren Motorradunfall, über den er ungern redet. Lille, die Geheimnisse nicht ausstehen kann, fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Was Lille nicht einmal ahnt: Ihre Oma stammt von den Moiren ab und kann das Schicksal einzelner Familienmitglieder verändern. Ihre Oma, die sein Geheimnis kennt und ihre Enkelin vor einer Tragödie retten will, setzt alle Hebel in Bewegung, dass aus der Lovestory zwischen Chris und Lille nichts wird. Das nimmt Lille natürlich nicht so einfach hin.

Der Auftakt zu einem turbulenten Herbst. „Voll erwischt“ ist ein romantisch- witziger Liebesroman mit mystischen Elementen für Jugendliche ab 14 Jahren und junggebliebene Erwachsene.

Bewertung

Lille ist 17 und die Neue auf der Schule. Sie fühlt sich verschreckt, da sie von allen angestarrt wird, was ihr sehr unangenehm ist. Sie ist ein ganz normales Mädchen, mit normalen Problemen, eben typisch für dieses Alter. Sie lernt Sara und Chris kennen, der ihr sehr gut zu gefallen scheint. Auch er hat mit relativ normalen Alltagsproblemen zu kämpfen und wohnt dazu noch bei seiner alkoholabhängigen Tante, was sein Leben nicht gerade erleichtert. Dennoch schaffen sie es, sich irgendwie näherzukommen, worauf Lille besonders Stolz ist, da Chris ein Mädchenschwarm ist. Alles ist so schön, so rosarot und unbeschwert, wenn Lilles Oma nicht gegen diese Beziehung wäre. Aber was genau steckt dahinter? Und warum plagen Lille fast jede Nacht die gleichen Albträume?

»Voll erwischt« ist ein niedlicher Jugendroman. Im Vordergrund stehen der schulische Ablauf, Freunde und die ersten Erfahrungen. Lilles Erlebnisse erinnern sehr an die eigene unbeschwerte Jugend, mit all seinen Drehungen und Wendungen. Wie gern erinnert man sich selbst an die eigene Schulzeit zurück und schwebt plötzlich in schönen wie in unangenehmen Erinnerungen, für die man heute nur noch ein müdes Lächeln übrig hat. Aus dieser Sicht gesehen, danke ich Ellen sehr, dass ich es lesen durfte und sie mir »Voll erwischt« als Rezensionsexemplar überlassen hat. Die andere Sache ist, dass es zudem ein ziemlich fesselndes Geheimnis birgt, welches sich wie ein roter Faden durchs Buch zieht. Es scheint hin und wieder Mal durch, wird jedoch nicht aufgelöst. Was ich jedoch stark im Nachfolger erwarte. Der Stil ist dem eines Jugendlichen angeglichen, sowohl sprachlich, als auch inhaltlich. Ich finde Ellens Stil sehr passend, leicht, lustig und unkompliziert, zumindest für mich als Erwachsene. Dabei werden auch die weniger guten Seiten des Lebens beleuchtet, was ich ebenfalls sehr gut finde. Denn das Leben ist nun mal kein Zuckerschlecken, das sollte jeder wissen. Jugendliche werden sicherlich ebenfalls ihren Spaß darin finden und ich kann es ebenso als Einstiegsbuch empfehlen, wenn man seine Kinder zum Lesen animieren möchte. Ich werde es zumindest frühzeitig meinem Sohn in die Hand drücken. Und auf jeden Fall möchte ich wissen, wie es weiter geht! Danke Ellen!

PS: Bitte bedenkt, dass ich hier ein Jugendroman bewerte! Da gehe ich mit einer anderer Sichweise heran.

Story 4/5    Schreibstil 4/5

 

Reihenfolge:
Voll erwischt 1 – Voll erwischt
Voll erwischt 2 – Ich träum von dir …

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Rezension: Open Minds

Open Minds – Gefährliche Gedanken

Mindjack #1

 

Autor: Susan Kaye Quinn
Verlag: CreateSpace
Genre: Dystopie
Erschienen: Mrz. 2014
Seitenzahl Print: 324
Ausgabe: Taschenbuch
Reihe: Mindjack Trilogy
Band: 1 von 3

 

 

Inhalt: Wenn jeder Gedanken liest, kann ein Geheimnis eine gefährliche Sache sein. Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter denen man nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei Raf hat, einem normalen Gedankenleser und ihr bester Freund, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt voller Gedankenkontrollierer gezogen. Den Verstand all derer zu kontrollieren, die ihr am Herzen liegen, ist dabei nur eine von vielen gefährlichen Entscheidungen, die noch vor ihr liegen.

Bewertung

„Open Minds“ hielt mich noch lange nach Beendigung beschäftigt. Die Story spukt noch tagelang im Kopf herum und irgendwie kann man das alles nicht so richtig fassen. Versteht mich nicht falsch, klar, ist eine Dystopie, Fantasy. Aber die Story ist so gewaltig, auf so vielen zigfachen Ebenen, dass man da einfach nicht mehr so leicht von loskommt. Die Idee, mit dem Gedankenlesen und dem gedanklich beeinflussen, ist nicht mal so weit hergeholt. Jeder kennt die Situation; man denkt an jemanden und im selben Augenblick klingelt das Telefon. Daher liegt es Nahe, dass man sich eben seine Gedanken dazu macht, ob nicht doch mehr hinter so einem »Zufall« steckt.

In der Zukunft kommunizieren die Menschen nur noch per Gedankenübertragung. Im Heranwachsenden Alter entwickelt sich die Fähigkeit, Gedanken zu lesen und selbst von anderen gelesen zu werden. Aber bei Kira ist das nicht der Fall. Sie hat zusehends Probleme, sich damit zurechtzufinden und auseinanderzusetzen. Sie ist von Anfang an eine Kämpfernatur und nimmt nicht alles hin, was ihr präsentiert wird. Sie verändert sich, ihre Gabe ist anders, als die der anderen. Sie kann deren Gedanken manipulieren! Und so gerät sie in ein Netz aus Lügen und Intrigen, für Kira bricht damit eine Welt zusammen. Sie wendet sich ihrem bisherigen Leben ab, um hinter das Geheimnis zu kommen. Und, weil sie eine Abnorme ist. Aber wen kann sie trauen? Wer ist Feind, wer ist in dieser Welt noch Freund? Die Hetzjagd beginnt!

Eine absolut gelungene Umsetzung einer ungewöhnlichen Idee! Kira ist ein klasse Charakter. Sie wurde wunderbar kräftig dargestellt, hat Tiefe und wurde enorm gut herausgearbeitet. Sie ist bei allem, was sie tut sehr authentisch und man schließt sie schnell ins Herz. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar, trotz der schweren Materie. Ebenso fein detailliert sind auch die anderen Figuren. Die Welt um sie herum wirkt lebendig, ich fühlte mich hautnah dabei. Supergut rübergebracht, gut formuliert und keine Stolperstellen eingebaut. Es ist spannend, flüssig, verständlich. Und so tiefgründig, dass sich einem die Zehnägel nach außen biegen. Ich musste stellenweise die Luft anhalten, da einfach alles zu unglaublich klang und erst mal verdaut werden musste. Es wurden brillante Wendungen eingearbeitet, die niemand erwarten würde. Mir haben einige Textstellen sogar einen Schauer über den Rücken gejagt. Ein echt unglaubliches Buch! Ich war extrem im Buch gefangen und fieberte dem Abschluss entgegen, damit endlich alles ein Ende hatte. Meine armen Nerven, ich war nur auf Adrenalin … Tolles Buch, tolle Autorin, Wahnsinns Story! ❤

Story 5/5   Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge Mindjack:

Mindjack #1: Open Minds – Gefährliche Gedanken
Mindjack #2: Closed Hearts – Gefährliche Hoffnung
Mindjack #3: Free Souls – Gefährliche Träume

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Rezension: EchtzeiT

EchtzeiT – Wer die Wahrheit quält

 


    Autor: Sam FeuerbachThariot
    Verlag: CreateSpace
    Genre: Thriller
    Erschienen: Feb. 2016
    Seiten: 468
    Ausgabe: Taschenbuch
    Reihe: EchtzeiT
    Band: 2 von 3 (bisher bekannt)

 

Inhalt: Düsseldorf im August. Ein Giftanschlag auf unser Trinkwasser. Menschen sterben und die Behörden setzen alle Hebel in Bewegung, dort zu suchen, wo nichts zu finden ist. Noch 152 Stunden. Der Hacker weiß nicht, wie ihm geschieht. Sein Vormund will ihn entmündigen lassen, seine Großmutter liegt vergiftet im Krankenhaus und seinen neuen Job hat er nicht zufällig bekommen. Noch 137 Stunden. Die Putzfrau flieht vor ihrer Vergangenheit, jedoch nicht schnell genug. Die Ereignisse zwingen sie zum dümmsten Fehler, den man in ihrer Branche begehen kann. Sie muss vertrauen. Noch 98 Stunden. Der Kommissar wird in die EU-Umweltbehörde weggelobt. Der langweiligste Job der Welt. Sein erster Fall beginnt mit Kröten und Pferden; er nimmt eine Wasserprobe in einer Talsperre. Noch 79 Stunden.

Bewertung

Maximal genial, was nicht anders zu erwarten war. Ein weiteres Mal hat das exorbitante Duo Sam Feuerbach und Thariot mit EchtzeiT 2 ein (Agenten-) Thriller der Spitzenklasse abgeliefert. Maximaler Erfolg, würde ich sagen. Wieder mit Timmm (immer noch kein Tippfehler), Hagen und Claire in der Hauptrolle. Wer EchtzeiT 1 kennt, fühlt sich gleich wie zu Hause. Neueinsteiger werden kaum merken, dass es da ein vorangegangen Teil gibt. Mit minimal Aufwand wird das komplette Geschehen auf neutralen Boden dargestellt, natürlich mit maximaler Reichweite. Wer jetzt denkt, dass ich mich heute regelrecht ganz schön oft wiederhole, der kennt Sams und Thariot‘s Wortspiele noch nicht. Und ich liebe es einfach! Ich könnt mich stundenlang darüber amüsieren, oder manchmal eben auch bestimmte Passagen mehrmals lesen. Diese Wortakrobatik ist einfach sagenhaft!

Worum geht‘s? Immer mehr Menschen werden mit schweren Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Darunter auch Timmms Oma und die zwei Söhne von Claire. Hagen wurde derweil versetzt und darf sich dem Krötenbestand der nahen Region zuwenden. Er merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Nach einigen Proben und interessanten Gesprächen wird klar, dass das Trinkwasser verseucht wurde. Timm, ein 17 jähriger junger Mann, einfach göttlich genial auf seinem Fachgebiet, wird plötzlich vom BND angeworben. Er soll Undercover beim WND arbeiten und mit seinen speziellen Kenntnissen verhindern, dass ein bestimmtes Video im Internet hochgeladen wird. Dazu erschafft er einfach mal so ein neues Supertool, was unglaublich tief in das Netz des WWWs eindringt. Was ist der Junge schlau! Er hat mich mächtig beeindruckt. Und seine neue Kollegin wohl auch … . Unmögliche Zufälle bringen das Trio wieder zusammen. Ob es ihnen auch diesmal wieder gelingt, die Welt vor Schlimmeren zu bewahren?

Trotz Ernsthaftigkeit der Lage, in der sie alle stecken, wird mit Witz und Humor nicht gegeizt. Es ist ebenso flott und sagenhaft genial, wie der erste Teil. Die Geschichte ist temporeich, waghalsig und spannend bis zum Limit! Wer denkt, zwischendurch mal eine Pipipause einlegen zu können, ist hier auf dem falschen Dampfer! Echtzeit kann man nur in einem Rutsch hintereinander weg lesen, wie unter Zwang, es geht einfach nicht anders! Die Seiten verfliegen viel zu schnell, und bevor man sich versieht, ist man auch schon am Ende angelangt. Absolut brillant in Worte gefasst, maximale Hochspannung, perfekt in Satz und Wort. Hier taucht man wirklich in andere Sphären ein. Ein Thriller der Spitzenklasse! EchtzeiT würde ich nur zu gern als Film sehen, das wär der Hammer! Euer nächstes großes Projekt, Sam und Thariot ;-) ♥ 

Story 5/5   Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge „EchtzeiT“
Band 1: EchtzeiT – Leid kennt keinen Sonntag
Band 2: EchtzeiT – Wer die Wahrheit quält
Band 3: EchtzeiT – Gier frisst jede Tugend

Herzlichen Dank an Sam und Thariot für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: Milten & Percy

Milten & Percy – Der Tod des Florian C. Booktian

 

 

Autor: Florian C. Booktian · Verlag: CreateSpace
Genre: Fantasy · Erschienen: Mai. 2016
Seiten: 382 · Ausgabe: Taschenbuch
Reihe: Milten & Percy · Band: 2 von 3

 

 

Inhalt: Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat. Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben?

Bewertung

Was für ein Buch! Hier heißt es nicht, sie schüttelte den Kopf, um ihre Gedanken zu ordnen, nein, bei Florian C. Booktian heißt es: „Sie schüttelte den Kopf, um ihre Gedanken durcheinanderzubringen.“ Und davon gibt es so einige Lacher in dieser Geschichte, worauf ich total stehe. Denn eine Geschichte kann nur besonders sein, wenn sie etwas Besonderes ist. Ich meine, wie doof muss man eigentlich denken, um auf solche Dinge zu kommen??? Ich beneide Menschen mit solchen Eigenschaften, die alles so toll durcheinander bringen und verstricken können. Ich gehöre selbst zu der Sorte Mensch, die zu so etwas nicht in der Lage sind. Natürlich hau auch ich hin und und wieder mal einen verrückten Lacher raus, bin allgemein lustig und humorvoll, doch diese Art zu denken ist schon speziell. Und dazu muss man es auch können, sonst geht der Witz nach hinten los. Florian ist ein Profi darin!

Er hat auch diesmal wieder neben einer total verrückten Story, in der total verrückte Leute eben total verrückte Dinge tun, einen echt total verrückten Krimi gezaubert. Der Typ ist einfach spitze! Er schreibt einfach eine Story über sich, zieht sich selbst so monströs durch den Kakao, dass einem die Ohren dabei schlackern und bringt es auch noch so genial rüber, dass man einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Ich mag ihn einfach sehr, den Herrn Florian C. Booktian. Die mystischen Elemente unter dem schwarzen Humor machen dieses Buch zu einem aufregendem Erlebnis. Er hat die Figuren noch besser herausgearbeitet, er geht sehr in Tiefe bei Milten und Percy. Ihre Freundschaft wird von allen Seiten beleuchtet. Denn wissen mag man schon, was dieses ungleiche Trio so zusammenschweißt. Echte Männerfreundschaft eben. Sie sind für sich da, wenns mal brennt. So herzallerliebst geschrieben, so niedlich die Zwei. Wer es noch nicht weiß, Percy ist ein Erdmännchen und hat so seine ganz eigenen Marotten. Ein neuer wichtiger Charakter wäre noch Sonia. Ich mag sie, wirklich. Sie ist tief im Herzen ein guter Mensch. Aber Emilia, ihr Bäuchling, kann sehr böse sein und verdirbt sie. Okay, sie hat ihr auch das Leben gerettet, aber war es den Preis wert? Emilia finde ich irgendwie gruselig.

Ja und der Autor Florian C. Booktian, um den es ja in diesem Werk geht, hat ein sehr großes und gütiges Herz. Ich finde es einfach Klasse, das keine Fragen zurück bleiben. Alles findet ein Ende. Manchmal ging es etwas eklig zu, dass mir schlecht wurde. Ich finde, diesmal ist es generell düsterer geschrieben als der erste Band. Etwas gefehlt hat mir eine kleine Einleitung zum Planeten, der ja aus zwei verschiedenen Teilen besteht. Wer den ersten Teil nicht kennt, ist da ein wenig benachteiligt, ich fände das schon wichtig. Ich würde erste Teil 1 empfehlen zu lesen, aber auch der direkte Einstieg mit diesem Band hier funktioniert. Spannend ist es, gruselig ebenfalls. Die Wörter sitzen an der richtigen Stelle und er hat einen angenehmen Stil, so dass man gut durchkommt und sich nebenbei vor Aufregung auf die Lippe beißen kann. Ich mag seine Art wie er schreibt!

Eine Frage zum Abschluss hätte ich dann doch noch. Herr Booktian, können hier parallelen zu dem echten Autor gezogen werden?

Story 4/5   Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge:

Milten & Percy - Das Schloss der Skelette (Band 1)
Milten & Percy - Der Tod des Florian C. Booktian (Band 2)
Milten & Percy - Loovus: Aufbruch zu neuen Welten (Band 3)

 

Mein Dank gilt Florian C. Booktian für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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Rezension: Acht Sinne

Acht Sinne: Band 1 der Gefühle

 

Autor: Rose Snow
Verlag: CreateSpace
Genre: Fantasy
Erschienen: Aug. 2015
Seitenzahl Print: 334
Ausgabe: Kindle Edition
Reihe: Acht Sinne
Band: 1 von 7

 

Inhalt: Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst. Welches Gefühl ist Deines? Als Lee nach ihrem Tod in einer magischen Parallelwelt der Gefühle erwacht, trifft sie nicht nur auf den arroganten, gutaussehenden Ekelträger Ben – sie gerät auch noch ins Visier eines tödlichen Geheimbundes …

Bewertung

»Acht Sinne« wurde aus meiner Sicht echt super geschrieben, da mir der Stil sehr gut gefällt. Leider haderte ich innerlich mit mir, ob ich nun Gefallen an der Geschichte fand oder nicht. Sie enthält leider zu viele »Zeitsprünge«. Ohne weitere Erklärungen befand ich mich plötzlich in einer anderen Situation. Das verkompliziert die Sache. Sprich, mein Lesefluss war gestört und ich konnte einfach nicht vollkommen in die Geschichte eintauchen. Oft war ich nahe dran, wurde aber immer wieder viel zu schnell weggerissen.

Die Idee hinter der Story ist soweit okay. Aber, wie ich finde, wurde das Potenzial hierbei nicht voll ausgeschöpft. Zum einen fand ich es zu holprig und zum anderen wurde an Text gespart. Die Charaktere wirken mir zu unscheinbar, sie wandelten nicht in voller Farbenpracht durchs Buch. Was vermutlich auch daran liegen mag, dass ich mich kaum vertiefen konnte. Dennoch fand ich Lee und Ben ganz interessant. Einige Stellen im Buch scheinen wirr und durcheinander. Es gibt viele neuartige Dinge und Zaubereien, die ich mir nur schwer vorstellen konnte. Zum Ende hin schien es strukturierter und ordentlicher, es wurde angenehmer zu lesen. Ich meine, dieses Heiß- und Kaltspiel zwischen den Protagonisten ist schon putzig und auch an der einen ab und an verrückten Idee habe ich gefallen gefunden. Aber von allem etwas zu viel. Der eine mag es lieben, der andere eben nicht. Bedingt zu empfehlen.

Nachtrag: Noch während ich die Rezension aus den ganzen Stichpunkten, die ich mir immer notiere, fertig schreibe, merke ich, wie gern ich mich an Lees und Bens Abenteuer zurückerinnere … Ich revidiere! Mir brennt es doch unter den Nägeln. Ich muss wissen, wie es weiter geht! Zum Glück gibt es da schon einige Teile davon. Und vielleicht vertrage ich mit ihnen auch besser.

Story 3/5   Schreibstil 4/5

 

Hier gibt es einen fantastischen Blogroman zu Lee und Ben! Ich bin Follower! ♥

Reihenfolge der „8 Sinne“ Fantasy-Saga ist numerisch.

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Rezension: Unverhofft Ländlich

Unverhofft Ländlich

 

Autor: Brid Heusig-Christoffers · Verlag: Eigener Vertrieb

Genre: Liebesroman · Erschienen: Mrz. 2016

Seiten: 366 · Ausgabe: Taschenbuch

 

Inhalt: Isabella McClur ist schön, klug und gehört zur High Society von Houston. Ihr Leben könnte nicht besser sein, aber dann stirbt ihre geliebte Tante Anna. Diese vererbt Ihr ein Haus in „Glory Falls“, einem kleinen Ort irgendwo im Nirgendwo von Kansas. Sie trifft auf viele, neue Menschen und muss schon bald feststellen, das auf dem Land die Uhren anders ticken. Als Isabella dann noch erfährt, dass sie die Bibliothek ihrer Tante weiterführen soll, will sie nur noch ihr altes Leben zurück. Doch dank hilfsbereiter Nachbarn bleibt Isabella und schon bald gehört sie dazu und erlebt viele lustige, peinliche und spannende Abenteuer, die sie und ihr Leben komplett verändern. Alles ist perfekt bis ihre Familie mal wieder dazwischen kommt und Isabella sich entscheiden muss. Wo gehört sie wirklich hin nach Glory Falls oder Houston?

Bewertung

In “Unverhofft Ländlich“ steckt so viel Dynamik, Humor und Liebe, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Der knackige Schreibstil der Autorin hat es mir dabei besonders angetan. Kaum das Buch zur Hand genommen und mit den ersten Zeilen vertraut gemacht, hatte ich auch schon gefallen daran gefunden. Auf den ersten Blick mag sich der Titel nicht so interessant anhören, aber erst mal angefangen gewinnt man sogleich einen anderen Eindruck. Der Inhalt ist tatsächlich brisanter als der Klappentext!

Isabella McClur scheint eine verzogene, verwöhnte Tochter reicher Eltern zu sein. Mit der Überheblichkeit und Naivität einer jungen Dame macht sie sich auf den Weg nach Glory Falls, um dort das Erbe ihrer Tante in Besichtigung zu nehmen. Aber schnell wird einem klar, dass man von Isabella einen völlig falschen (ersten) Eindruck erhalten hat. Schon nach kurzer Zeit hat Isabella mit ihrer Art mein Herz gewonnen. Sie ist einfach zuckersüß dabei, wie sie die Dinge sieht und angeht. Ihre aufgeweckte und fröhliche Art vermittelt so viel Spaß beim Lesen, dass ich ständig lächeln musste. Die Anteilnahme, die manche Einwohner an ihrem Leben zeigen, treiben der etwas kühlen Isabella anfangs einen Schrecken ein, um es grob zusammen zufassen. Sie kennt das nicht und muss erst noch lernen, damit umzugehen. Nach und nach integriert sich der Großstadtmensch und findet sogar richtige Freunde. Isabella verändert sich, indem sie ihre Arroganz ablegt und einfach nach ihrem Herzen handelt. Ihre Entwicklung ist sehr schön mit anzusehen und hin und wieder wurde mir richtig warm ums Herz. Isabella ist mir mehr und mehr sympathischer geworden. Ihre Figur ist absolut toll und passend dargestellt, sehr detailliert.

Die Geschichte bietet verschiedene Etappen, es handelt sich nicht nur um ein Thema. Und das fand ich auch mal so richtig toll. Hier wird eben nicht auf 366 Seiten beschrieben, wie sie der Liebe ihres Lebens näherkommt. Es bietet noch so viel mehr, von aufregend bis zutiefst traurig. Der angenehm gut verständliche Schreibstil ließ mich nur so über die Seiten fliegen. Es ist sehr authentisch, wie die meisten Bücher von Selfpublisher-Autoren, was ich ebenfalls sehr schätze. Sprachlich ist der Text ganz normal, leicht zu lesen. Aber auch nicht zu leicht, es sind witzige Wortkombinationen drin. Ich fand die verschiedenen Charaktere etwas viel, da bin ich leicht durcheinander gekommen. Ist auch nicht weiter wild, denn dafür wurde dieses Buch mit sehr viel Humor und Liebe geschrieben! Was mir viel wichtiger ist.

Story 5/5     Schreibstil 4/5

 

Vielen Dank Brid und Carsten, dass ihr mir euer Buch auf der Buchmesse
in Leipzig 2016 als Rezensionsexemplar überlassen habt.

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Rezension: FederLeicht

FederLeicht. Wie fallender Schnee

(FederLeichtSaga 1)

 

Autor: Marah Woolf · Verlag: CreateSpace
Genre: Fantasy · Erschienen: Dez. 2014
Seiten: 310 · Ausgabe: Taschenbuch
Reihe: FederLeichtSaga · Band: 1 von 3

Bisherige Werke

 

Inhalt: „Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang – aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären – diese Elfen. Aber nein – sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen – schon gar nicht von einem Elf.

Bewertung

Ich verstehe kaum, weshalb ich bei diesen Büchern immer wieder das gleiche Gefühl habe, in derselben Reihenfolge. Erst langweilen mich die ersten Seiten, sodass ich schon fast davon ausgehen muss, es könnte nicht gut genug für mich sein. Dann steigert sich fast schleichend die Spannung und merke kaum, wie tief ich bereits drin stecke. Während des Lesens kann mich fast nichts mehr von den Zeilen lösen, denen ich schon so sehr verfallen bin. Die Worte gleiten wie im Rausch an mir vorbei, ich muss weiter und weiter lesen, fiebere dem Ende der Geschichte entgegen. Und während meine Augen noch die letzten Seiten vernehmen, füllen sie sich bereits mit Tränen … Das ist echt unglaublich! Marah, wie machst du das nur? Sicherlich steckt Zauberei dahinter. Wahrscheinlich hast du einen Mittäter, der dir hilft, uns Menschen derart mit Worten zu verzaubern, die unsere Sinne ganz vernebeln. Vielleicht ist es Raven, oder auch Calum, ich kann es nicht mit Gewissheit sagen. Wobei ich es Cassian ebenfalls zutraue.

Und aller Wahrscheinlichkeit nach musst du ebenfalls eine Auserwählte sein. Wer kann denn bitteschön so wortgewaltig und faszinierend von einer fremden, magischen Welt sprechen, wie du es tust? Du musst einfach da gewesen sein! Deine Kenntnisse und Eindrücke schilderst du in allen Einzelheiten, man kann nur an deinen Lipp… sorry, Worten hängen, wie Eliza an ihrem Cassian. Übrigens Eliza & Cassian … ihr braucht gar nicht so tun, als ginge euch das alles nichts an. Eurer eigenartigen Beziehung zueinander ist es zu verdanken, dass ich nun diese albernen Sachen schreibe. Ich weiß genau, dass ihr beide euch sicherlich fragt, woher ich so viele Dinge weiß. Na ganz klar, Quirin hat es mir erzählt! Er ist mir übrigens sehr sympathisch.

Und Marah, diese Plaudertasche, kann einfach nicht dicht halten und wird uns noch viele viele weitere Anekdoten aus der Welt der Elfen erzählen. Übrigens macht sie das ganz ausgezeichnet. Es ist jedes Mal, als ob ich einen Film schauen würde, diesmal mit Legolas in der Hauptrolle. Wahrscheinlich plant ihr schon ganz groß eine Verfilmung von „Federleicht“ und der „MondLichtSaga“, und wahrscheinlich würde ich dabei wie ein Schlosshund heulen. Ich kann nur jedem, der auf große Gefühle und einer fantastischen bunten Welt steht, euer großartiges Werk empfehlen. ❤

Story 5/5     Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge der FederLeichtSaga:
Band 1 – FederLeicht. Wie fallender Schnee
Band 2 – FederLeicht. Wie das Wispern der Zeit
Band 3 – FederLeicht. Wie der Klang der Stille

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