Rezension: Seelen

Titel: Seelen

Autor: Stephenie Meyer

Verlag: Carlsen

Genre: Fantasy

Seiten: 912

Ausgabe: Taschenbuch

 

Inhalt: Die außerirdischen Körperdiebe heißen hier „Seelen“. Sie sind originellerweise friedlich, freundlich und sozial veranlagt (genau deshalb wollen sie die Menschen „übernehmen“: weil diese eine gewalttätige Spezies sind). Und sie töten ihre Wirtskörper nicht, sondern unterdrücken nur deren Bewusstsein. Die Menschheit ist schon fast vollständig von den Seelen befallen, doch ein paar Versprengte können sich noch vor den außerirdischen Parasiten verstecken — so auch Melanie, die sich mit ihrem Bruder Jamie und ihrem Geliebten Jared auf der Dauerflucht befindet. Doch dann wird Melanie erwischt. Ihre neue Körpermitbewohnerin Wanderer alias Wanda muss jedoch feststellen, dass Melanies Ego zu stark ist, um unterworfen zu werden. So beginnen die beiden zaghaft miteinander zu kommunizieren. Dabei sind Melanies sehnende Erinnerungen an Jared sind so überwältigend, dass sich Wanda überreden lässt, den Geliebten zu suchen. Allerdings entwickelt auch Wanda zunehmend leidenschaftliche Gefühle für Jared.

Bewertung

Zum Weinen schön! Zum Anfang bin ich nicht richtig warm mit »Seelen« geworden. Doch ab einem bestimmten Punkt wurde ich süchtig danach! Hier ist nichts wie man es von der Autorin kennt, und doch zum Dahinschmelzen schön geschrieben. Mel wird von der Seele Wanda besetzt und diese übernimmt kurzerhand ihr komplettes Wesen – aber denkste, Mel währt sich! Das hat zur Folge, dass sie den gleichen Jungen lieben, Mels Freund Jared, aber Mel fühlt sich immer mehr zu dessen »Mitbewohner« hingezogen. Der Zwiespalt zwischen Mel und Wanda ist sehr gut beschrieben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Welt ist eine völlig neu erschaffene. Ein überraschendes Ende und gibt Anlass zum Nachdenken über den Sinn des Lebens. Unbedingt lesen!

★★★★★

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