Rezension: Am Rande der Schatten

Titel: Am Rande der Schatten

Autor: Brent Week

Verlag: Blanvalet

Genre: Fantasy

Seiten: 704

Ausgabe: Taschenbuch

 

Inhalt: Die Ausbildung zum Assassinen hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Azoth als überaus schmerzhaft erwiesen, denn sein einstiger Lehrer Durzo Blint und sein bester Freund Logan sind den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. So ist es kein Wunder, dass Azoth seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll und sich versteckt. Und so muss Azoth sich der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat.

Bewertung

Das Buch setzt mehr oder weniger dort an, wo Band 1 endet und liest sich spannender als der erste Teil. Zumindest ab etwa der zweiten Hälfte. Die erste Hälfte ist so langatmig wie Band 1, wenig Spannung und nur ein paar interessante Stellen. Doch dann gewinnt es schnell an Fahrt und ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen, da meine Neugier endgültig geweckt wurde. Die abgründige Dunkelheit, die schon »Der Weg in die Schatten« durchzieht, verstärkt sich hier noch. Die Protagonisten werden stärker und wachsen über sich selbst hinaus. Die Wandlungen mitzuerleben, ist einfach faszinierend. Der Autor übertrifft sich hier selbst (ich bin tatsächlich erstaunt) und beweist uns, wie viel Potential wirklich in ihm steckt. Er verstrickt seine facettenreichen Charaktere so geschickt miteinander, dass stets neue Situationen entstehen und dem Leser keine Atempause gönnt.

★★★★✰

 

Reihenfolge der Trilogie Night Angel:
1. Der Weg in die Schatten
2. Am Rande der Schatten
3. Jenseits der Schatten

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