Rezension: Delirium

Amor-Trilogie Band 1

Delirium

 

Autor: Lauren Oliver · Verlag: CARLSEN

Genre: Dystopie · Erschienen: Nov. 2011

Seiten: 416 · Ausgabe: Hardcover

 

Ein Buch über die Krankheit »Liebe« – ein spannender Auftakt zu einer neuen Trilogie!

 

Inhalt: Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Bewertung

Sie kann so wunderbar fesselnd schreiben. Das war schon seit dem ersten Buch an was ich von ihr gelesen habe der Fall. Auch wenn die Amor-Trilogie auf den ersten Blick stark an die Cassia & Ky Reihe erinnert, mit ihrer Ordnung, der perfekten Strukturierung und der Gefühllosigkeit der Menschen, so verfolgt dieses Buch jedoch einen gänzlichen anderen Faden. Wobei mir die Geschichte der Beiden immer noch im Kopf rumspukt und ich noch nicht ganz psychisch damit abgeschlossen hatte. Doch diese Geschichte spielt in einer Zeit, wo die Liebe als Krankheit eingestuft wurde und ähnlich wie bei Cassia, alles sehr monoton und nach Regeln abläuft. Der Anfang, ja auch hier hatte ich so meine Anfangsprobleme, bis ich mich endlich »warm« gelesen habe. Die Protagonistin Lena steht kurz vor ihrem Eingriff und es kommt, wie es kommen muss, sie verliebt sich natürlich, was eine absolute Schande in dieser Welt ist! Lena und Alex sind ein wunderschönes Paar, er ist unheimlich lieb zu ihr und packt sie in Watte, so dass Lena überhaupt nicht anders kann, als Alex aus Liebe zu ihm zu folgen, auch wenn es heißt, die Grenzen zu überschreiten. Der wirklich aufregendste Teil war zum Ende hin, als Lena ihren über alles geliebten Alex zurücklassen muss und mich wirklich mitgenommen hat. Und da war das Buch auch schon zu Ende. Es ist flüssig geschrieben, sehr verständlich und vor allem überraschend. Hier punktet die Autorin wirklich, denn viele Dinge passieren nicht so, wie man es vielleicht erwartet hätte. Die Idee, dass Liebe eine Krankheit sein soll, ist faszinierend. Wie kommt man nur darauf??? Ein sehr gelungenes Buch mit kleinen Schwächen. Ich bin jedenfalls überzeugt und völlig begeistert!

★★★★✰

Reiheninfo der Amor-Trilogie:
1. Delirium
2. Pandemonium
3. Requiem

Kurzgeschichten der Amor-Trilogie:
1. Hana
2. Raven
3. Annabel

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