Rezension: Die blendende Klinge

Die Licht-Saga 2
DIE BLENDENDE KLINGE

 

 

Autor: Brent Weeks
Verlag: Blanvalet
Genre: Fantasy
Erschienen: Jan. 2013
Seiten: 960
Ausgabe: Paperback

 

 

Inhalt: Gavin Guile stirbt. Der hoch geehrte Lord Prisma glaubte, er hätte noch fünf Jahre zu leben – doch jetzt bleibt ihm nicht mal mehr eines. Viel zu wenig Zeit, um auch nur seine drängendsten Probleme zu lösen: Denn die alten Götter werden wiedergeboren und setzen sich an die Spitze einer unbesiegbaren Armee, die Tausende von verängstigten Flüchtlingen vor sich hertreibt. Gavins einzige Chance, dem tödlichen Chaos Einhalt zu gebieten, könnte ausgerechnet sein Bruder sein – dessen Leben er vor sechzehn Jahren raubte.

Bewertung

Unfassbar. Wie kann man nur so gut Bücher schreiben, wie dieser Autor es tut? Brent Weeks‘ Fantasy ist beeindruckend, stark und detailliert. Auch hier wieder ganz großes Kopfkino. Meine Freude über diese Reihe ist fast unmöglich in Worte zu fassen; ich bin einfach schwer beeindruckt. Brent Weeks hat sich für diesen Teil einige sehr überraschende Wendungen einfallen lassen. Teilweise war ich schockiert, teilweise waren Handlungen vorauszusehen; irgendetwas musste ja mit „Dazen“ passieren. Allerdings hätte ich mir noch einen weiteren Teil mit ihm gewünscht. Und ganz langsam werden wir an diesem Thema herangeführt, wer denn nun eigentlich der Lichtbringer ist. Es ist nicht Andross Guile, auch wenn dieser Charakter an Stärke gewinnt. Gavin ist, na ja, einfach Gavin, Lord Prisma, wie immer; und faszinierend. Die Figur Kip ist einfach toll. Er hat wenig Selbstvertrauen, dafür aber ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Es ist herrlich anzusehen, wie er in seiner Rolle reift und gedeiht. Sein Humor ist zum schreien, während Lord Prisma von Narzissmus geprägt, welcher mit purer Arroganz durchzogen ist. Dieses Buch lesen zu dürfen war mir ein Vergnügen. Fast in jedem Satz steckt Spannung und macht unheimlich neugierig. Sein Schreibstil ist fantastisch wie eh und je, die Wörter flossen nur so dahin. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass sich einem manchmal selbst die Kehle zuschnürt, oder aus versehen den Atem anhält, und einem selbst fast der Schweiß ausbricht. Es fiel mir schwer, mich von dieser Reihe zu trennen, auch wenn dieses Band mehr als 900 Seiten hat; es war trotzdem zu kurz. Und nun heißt es zu warten, bis endlich das Dritte, heiß ersehnte Band erscheint.

Story 4/5     Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge der „Licht-Saga“
» Schwarzes Prisma Band 1
» Die blendende Klinge Band 2
» Sphären der Macht Band 3
» Schattenblender Band 4

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