Rezension: Panic

Panic – Wer Angst hat, ist raus

 

 

Autor: Lauren Oliver · Verlag: CARLSEN

Genre: Jugenddrama · Erschienen: Nov. 2014

Seiten: 368 · Ausgabe: Hardcover 

 

 

Inhalt: Heather hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. Dodge war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen.

Bewertung

Mmhm, recht merkwürdiger Einstieg, mit „Panic“. Lauren Oliver’s bisherige Bücher sind traumhaft, ich liebe ihre Dystopie Reihe Amor-Trilogie und ihr Werk „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen Sie“, einfach perfekt. Für mich daher keine Frage, auch ihr neu erschienenes Buch zu lesen, ich hatte mich tierisch darauf gefreut. Aber auch nach dem ersten Viertel stellte ich mir immer noch die Frage, ob das wirklich aus ihrer Hand stammte. Und seit wann schreibt die Autorin so unverständlich? Ich hatte Mühe, der Geschichte zu folgen. Auch die Charaktere, die oberflächlich erscheinen, und deren Handlungen mehr Fragen aufwirft, als das Buch Seiten hat, sind so flach, dass man es kaum aushält. Ich mag so etwas nicht.

Die Story handelt, um es kurz zu machen, um Mutproben. Um geheime, gefährliche, tödliche Herausforderungen. Wie jedes Jahr nehmen mehrere Jugendliche daran teil, denn gewinnen bedeutet alles. Ein stattliches Sümmchen winkt dem Gewinner und für die meisten die einzige Chance, aus diesem Kaff zu flüchten oder etwas aus ihrem Leben zu machen. Heather und ihre beste Freundin Nat sind solche Teilnehmer. Heather ist sehr stark, physisch als auch psychisch. Obwohl viel aus ihrer Sicht geschrieben wurde, konnte ich jedoch nicht mit ihr warm werden. Mit keiner Figur konnte ich das. Es fehlt an Tiefe, trotz Schicksalsschlägen. Abhandlungen werden langweilig runter geschrieben und Nervenkitzel kommt zwar auf, aber verfliegt leider wieder viel zu schnell.

Die Idee finde ich an sich ansprechend. Allerdings miserable Umsetzung. Ich bin so was von enttäuscht, aber so was von! Selbst der Schreibstil ist eine absolute Enttäuschung. Ich gebe einen Punkt auf die Geschichte, da sie doch irgendwie interessant wirkt. Ein Punkt, dass eben doch irgendwie manchmal Spannung entsteht. Deshalb auch die zwei Punkte beim Stil, schließlich müssen für die Spannung die richtigen Wörter her. Dieses Buch muss man nicht gelesen haben, es ist wenig unterhaltsam. 

Story 2/5     Schreibstil 2/5

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