Rezension: Gib mir meinen Stern zurück

Amanda Frost: Sternen-Trilogie 1

Gib mir meinen Stern zurück

 

 

Autor: Amanda Frost
Verlag: Eigenverlag
Genre: Liebesroman
Erschienen: Mai 2013
Seiten: 366
Ausgabe: Taschenbuch
 

 

Inhalt: Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.

Bewertung

Die Geschichte nimmt ihren drolligen Anfang bei Zach und Gregor, zwei lustige Greise, die auf der Such nach passenden „Material“ sind. Auf der Erde stoßen sie auf Angelina, eine Auserwählte, die ihnen Nachkommen gebären soll. Und ausgerechnet ein Chaot wie Rafael wird auf die Erde gesendet, und der Plan damit zum scheiterten verurteilt. Denn auf der Erde muss der vom Planeten Siria stammende Rafael feststellen, dass die bildschöne Auserwählte nicht nur oberzickig und arrogant ist, sondern auch noch Kinder abgrundtief hasst. Schwierig für unseren attraktiven Außerirdischen sie vom Gegenteil zu überzeugen. Valerie, Angelina Assistentin, hingegen, die nur von ihr herum kommandiert wird, ist sehr liebreizend. Sie nimmt ihren Job sehr ernst und opfert viel. Als Dankeschön erntet sie von ihrer Chefin nur Spott und Gehässigkeit. Sie verliert sich auf der Stelle in Raphaels wundervollen Augen, der ganz nebenbei bemerkt auch noch äußerst attraktiv ausschaut. Dumm nur, dass er nur Augen für Angelina hat, obwohl sie eindeutig die bessere Wahl wäre. 

Ich fand die Geschichte sehr angenehm zu lesen. Sie wurde mit viel Witz und Humor geschrieben, dass liebe ich sehr an einem Buch. Auch die Anspielungen auf bekannte Personen fand ich irre witzig, so schön verrückt ;-) Dank des wunderbaren Schreibstils war ich sofort im Geschehen drin und war wie verzaubert. Vieles ist für Rafael Neu auf der Erde, kennt er doch so einige Dinge nicht, die für uns selbstverständlich sind. Amanda Frost geht damit nicht gerade zimperlich um, wenn es heißt, uns Rafaels Gedanken und Emotionen gekonnt mitzuteilen. Die drei wundervollen Charaktere, Rafael, Valerie und Angelina, unterscheiden sich sehr stark voneinander, sind völlig verschieden. Mir ist dieser Punkt besonders aufgefallen, da er mir besonders ins Auge gefallen ist, denn das hat mich beeindruckt. Die Figuren wurden liebevoll gezeichnet und auch die Handlungen wurden gut dargestellt und hervorragend miteinander verknüpft. Valerie mag ich am liebsten. Sie ist so furchtbar normal mit ihrer liebenswürdigen Art, aber manchmal könnte man sie auch einfach nur kräftig durch rütteln. 

„Gib mir meinen Stern zurück“ ist ein toller Start einer fantastischen Reihe. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, wenn auch manche Situationen zu langatmig beschrieben wurden. Obwohl es ansprechend und auch aufregend geschrieben wurde, brauchte ich jedoch etwas länger für diese Geschichte. Die Spannung sackte dadurch ab und für mich der ideale Zeitpunkt, das Buch kurz zur Seite zu legen. Aber lang hielt ich es nicht aus, neugierig war ich schon auf den Fortlauf. Und natürlich auf Rafaels Einfälle ;-) Bin gespannt, was die nächsten Teile für interessante Themen beinhalten. Das Ende ist etwas traurig, aber keine Panik, alles wird gut. 

Story 4/5     Schreibstil 4/5

 

Herzlichen Dank Amanda Frost für das Rezensionsexemplar.

 

Reihenfolge Sternen-Trilogie

Band 1: Gib mir meinen Stern zurück
Band 2: Sei mein Stern
Band 3: So fern wie ein Stern

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