Rezension: Das Geheimnis von Caeldum

Das Geheimnis von Caeldum:

Offenbarung

 

Autor: Heike Oldenburg
Verlag: Books on Demand
Genre: Fantasy
Erschienen: Aug. 2016
Seiten: 208
Ausgabe: Taschenbuch

 

 

Inhalt: Die schwebende Himmelsstadt Caeldum sinkt unaufhaltsam und wird alle Lebenden in den Tod reißen, wenn kein Wunder geschieht. Während Rheon verzweifelt versucht, Arina zu retten, kämpfen die Bewohner der Stadt um das nackte Überleben. Kols Armee fällt unerbittlich über die Bewohner her und auch Garret, Jura und Alex suchen fieberhaft nach einem Ausweg. Währenddessen muss auch Calzifer einsehen, dass die Lage langsam brenzlig wird, denn der Riss in den Machtlinien ist viel gefährlicher als ihnen allen klar ist … Wird Caeldum endgültig fallen?

Bewertung

Dies ist nun der letzte Teil über der schwebenden Himmelsstadt Caeldum. Sie hatte mein Herz im Sturm erobert und es stimmt mich traurig, dass sie nun ihr Ende fand. So einzigartig und gewaltig, wie von ihr berichtet wurde, so fest und klar wird sie mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Heike Oldenburg ist zurecht eine wahre Künstlerin ihres Faches. Sie schreibt mit Herz und Seele, das kann man einfach bei ihren Büchern spüren. Sie hat nicht etwa das Rad neu erfunden, nein, das hat sie nicht … aber sie weiß sehr wohl, wie man geschickt und clever mit Worten umgeht und so den Leser an sich bindet. Es gibt wahrhaftig selten Autoren, die mich wirklich schwer beeindrucken. Dazu gehört eben nicht nur eine erlebnisreiche starke und gefühlvolle Welt voller hübscher und einzigartiger Charaktere, nein, dazugehört eben noch vieles vieles mehr. Heike hat all dies sehr schlau, muss man sagen, in ihren Büchern verpackt. Sie hat die richtige Reihenfolge eingehalten, offenbart an den richtigen Stellen und treibt die Spannung bis ins Unendliche, nur um einige Punkte zu nennen. Für mich stimmt hier einfach alles! Ein Buch muss mich einfach packen und aus ist. Ich muss alles um mich herum vergessen können und mich vollständig in der Geschichte befinden, erst dann bemesse ich einem Werk solch eine Ehre bei. »Caeldum« tat dies von Anfang an. Es ist einfach wundervoll und nahezu schmerzlich beeindruckend, dass mir fast die Tränen kommen. Ihre Figuren sind allesamt enorm charismatisch, weichen sehr voneinander ab und wurden schmerzhaft gut detailliert dargestellt. Die Heftigkeit an Gefühle, die über mich hinweg schwappte, machte die gesamte Reihe einfach zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zur Geschichte. Caeldum sinkt und sinkt. Irgendwie hat man das Gefühl beim Lesen, dass sie doch noch irgendwie aufgehalten und an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht werden kann. Was nun tatsächlich mit ihr passiert, werden die Leser erfahren. Und was ist mit Arina und Rheon? In »Verhängnis« stürzt Arina am Ende tot von der Himmelsstadt. Das Band zwischen ihr und Rheon ist gerissen und trotzdem springt er ihr hinterher, um sie zu retten. Calizifer und Callus treiben weiter ihre Spielchen und am Ende kann nur einer als Sieger hervorgehen. Es gab wieder so viele überraschende Momente, die nicht vorhersehbar waren, die mich eins ums andere in den Wahnsinn trieben. Schade, dass diese Reihe nicht weiter geht. Obendrein es ist ein Jammer, dass dieser Teil noch weniger Seiten hatte als der Vorhergehende. Er war viel zu schnell zu Ende, trotz alldem ein fantastischer und großartiger Abschluss einer tollen Reise. Ich könnte zwar für den Rest meines Lebens nur noch »Caeldum« lesen, aber na ja, es gibt schon hin und wieder einige Werke, die mich ebenso Beindrucken, man muss sie nur finden …. Als Film wäre »Caeldum« sicherlich der absoluter Renner!

Story 5/5   Schreibstil 5/5

Reihenfolge:
Band 1 – Das Geheimnis von Caeldum: Seelenpakt
Band 2 – Das Geheimnis von Caeldum: Verhängnis
Band 3 – Das Geheimnis von Caeldum: Offenbarung

Rezension: Das Geheimnis von Caeldum

Das Geheimnis von Caeldum:

Verhängnis

 

Autor: Heike Oldenburg
Verlag: Books on Demand
Genre: Fantasy
Erschienen: Nov. 2015
Seiten: 284
Ausgabe: Taschenbuch

 

 

Inhalt: Die Ereignisse in Caeldum überschlagen sich. Hilflos muss Arina mit ansehen, wie Rheon in Ketten gelegt wird. Doch auch ihr Schicksal ist ungewiss, denn Alex Intrige hat sie in eine gefährliche Situation gebracht, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Dabei ist dies bei weitem nicht ihr einziges Problem, denn ganz Caeldum schwebt in höchster Gefahr. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem sich zeigen wird, wie stark das Seelenband zwischen der Hexe und ihrer Quelle wirklich ist.

Bewertung

Was war ich glücklich und mein Herz erleichtert, dass ich direkt im Anschluss und ohne Unterbrechung mit Teil 2 fortsetzen konnte. Nachdem mich bereits der erste Teil völlig aus den Schuhen gerissen hat, blieb mir nichts anderes übrig, als den nächsten Teil zu kaufen und anschließend zu verschlingen. Es ist bewundernswert, dass »Verhängnis« in gleichbleibender Intensität und Spannung weiter geführt wurde, wie »Seelenpakt«, als gäbe es keinen Zeitraum dazwischen, einfach fließend weiter. Ihre Worte, und ihre Art zu schreiben verzauberte mich aufs Neue und war blitzschnell in ihre Welt abgetaucht. Es macht einfach riesen Spaß, ihre Worte zu lesen, ihre Gedanken zu folgen und mich einfach treiben zu lassen. Leider war die Geschichte viel zu schnell vorbei, was daran lag, dass sie mit 284 Seiten einfach mindestens 300 zu wenig hatte. Ich denke, ich bekomme einfach nicht genug von der schwebenden Himmelsstadt Caeldum. ❤

Wir befinden uns zum Anfang gleich mittendrin, an der Stelle wo Teil 1 sein Ende fand. Ein Cliffhanger, wenn man’s so sagen will. Arina und Rheon wurden gefangen genommen, während der Großmeister weiterhin seine Pläne schmiedete. Nur leider war sein größter Fehler, Arinas Macht zu unterschätzen. Sie wächst über sich hinaus und ist zu unglaublichen Taten fähig. Unterstützung findet sie in ihrem Dämon Rheon, der nun viel aufgeschlossener und vertrauter ist als je zuvor. Er steht hundertprozentig zu ihr, selbst als die böse Dämonen-Prinzessin ihn zurückruft, verlässt er Arina nicht. Sie dringt in Dimensionen vor, wo sie hätte nicht sein dürfen. Das ruft die Konkurrenz auf den Plan und die lassen nichts unversucht, um sie zu töten. Und auch der gefangene Hexenmeister in ihrem Kessel spielt hier eine größere Rolle. Lasst euch überraschen.

Ich liebe es einfach, wie sie schreibt. Auch hier gibt es einige überraschende Momente, womit niemand gerechnet hätte. Das finde ich immer gut, da es anders und hier im Speziellen einfach magisch ist. Die Einzigartigkeit ihrer Fähigkeit, Dinge zu Papier zu bringen, bleibt wie auch schon im ersten Band weiter bestehen. Sie besticht mit tollkühnen Szenen und einer herausragenden Wortgewandtheit, die einfach hinreißend ist. Ich liebe Arina und Rheon, sie sind so ein schönes Paar … auch wenn es nur dem Zweck dient, oberflächlich gesehen. Doch jedem aufmerksamen Leser wird klar, dass es da mehr gibt zwischen ihnen. Also ich bin vollkommen und vollständig, mit allen Sinnen Caeldum verfallen.

Story 5/5   Schreibstil 5/5

Reihenfolge:
Band 1 – Das Geheimnis von Caeldum: Seelenpakt
Band 2 – Das Geheimnis von Caeldum: Verhängnis
Band 3 – Das Geheimnis von Caeldum: Offenbarung

Rezension: Das Geheimnis von Caeldum

Das Geheimnis von Caeldum:

Seelenpakt

 

Autor: Heike Oldenburg
Verlag: Books on Demand
Genre: Fantasy
Erschienen: Aug. 2015
Seiten: 264
Ausgabe: Taschenbuch

 

 

Inhalt: Die siebzehnjährige Hexe Arina hat ein Problem: In der schwebenden Stadt Caeldum wird sie von den Bewohnern gehasst und gefürchtet. Einsam und mittellos fristet sie ihr Dasein als Ausgestoßene. Die einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Aufnahme an der Akademie für Arkane Künste. Doch ihr Eignungstest geht schief und die Beschwörung ihrer Quelle setzt Ereignisse in Gang, die alles infrage stellen, was sie zu wissen glaubte. Eine Jagd beginnt und sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.

Bewertung

Arina, 17 Jahre alt und eine Hexe, schwärmt für die Akademie für Arkane Künste. Denn dort aufgenommen zu werden, bedeutete für sie alles. Essen, Kleidung, Beachtung und eine Gemeinschaft. Etwas, von dem sie in ihrer momentanen Situation zu wenig besitzt. Sie führt ein tristes Leben in einer Stadt hoch in den Wolken. Ihr Gold reicht gerade mal so zum Überleben, welches sie sich selbst durch Verkauf von Tinkturen und Tränken verdient. Von den Dorfbewohnern gemieden und gehasst, hat sie nur ein wahre Freundin, die sie tatkräftig unterstützt. Ihr schlimmster Feind ist Alex. Er verfolgt sie, demütig und verletzt sie wo er nur kann. Rückzug findet sie nur in ihrem Turm, den ihre Eltern ihr hinterlassen haben. Aber auch diese scheinen sie zu meiden, denn Ariana hat sie nie kennen gelernt. Alles scheint aussichtslos, solange sie als Hexe im Dorf gilt. Dem entkommen kann sie nur, indem sie von der Akademie aufgenommen und zur Magierin ausgebildet wird. Dafür erhält sie eine letzte Chance, um ihren Traum zu verwirklichen. Sie muss eine „Quelle“ herauf beschwören, um so ein letztes Mal zur Prüfung zugelassen zu werden. Kein Ding, Arina ist stark und weit, und tatsächlich manifestiert sich im Keller des Turms ihre Quelle. Nur leider nicht ganz so, wie sie sich es vorgestellt hatte. Und normalerweise sollte das ja auch unmöglich sein. Aber da stand sie nun…. „ihre Quelle“, die ihr bisher ruhiges Leben ganz schön durcheinander bringt und einige Veränderungen in ihr hervorruft.

Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Ich hatte bereits im ersten Zug knapp die Hälfte gelesen, am nächsten Tag den zweiten Zug, der mich direkt bis zum Ende führte. Und was bin ich froh, direkt im Anschluss die Fortsetzung lesen zu können! „Das Geheimnis von Caeldum“ ist solch ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann! Es reißt einem immer tiefer mit ins Geschehen und beim Lesen überschlägt man sich halb, da man es vor Spannung kaum aushält! Dieses Buch hat mich völlig überrascht, dass passiert mir echt selten. Heike Oldenburg hat eine wunderbar verzauberte Welt erschaffen, in der nicht alles so glänzt, wie es auf dem ersten Blick scheint. Sie hat komplett untereinander verschiedene Charaktere geschaffen und damit ein ganzes Dorf gefüllt. Sei es der gewaltbereite Alex, der Arina oft Alpträume beschert oder ihre fröhliche Freundin Jura, der Schneider oder Rheon, dem seine Kunst die Verführung ist. Alle haben einen „positiven“ Eindruck bei mir hinterlassen. Heike Oldenburg schreibt ihre Texte mit viel Liebe und sehr bildgewaltig. Ich befand mich zu jeder Zeit mitten im Geschehen und die Zeilen flogen nur so dahin. Sie hat einen absolut fesselnden Schreibstil, parkt die Worte an den richtigen Stellen und weiß auch gut mit ihnen umzugehen. Die Geschichte ist voller Überraschungen und auch sinnlichen Momenten. Es ging rauf und runter, ich kam kaum zum Atmen. Das gefällt mir! Sie war auch nicht so „überladen“, wie manch andere Geschichten, bei denen man öfter die Stirn kraus zieht und manches infrage stellt, da so Übertrieben wurde. Nein, diese Geschichte wurde im richtigen Maß, mit einer Einzigartigkeit geschrieben, die einem noch lange im Gedächtnis bleibt. Sie klettert direkt in meine Top Ten der deutschen Autoren. Ich freue mich wahnsinnig, weitere Geschichten von ihr zu lesen; ich kann es nur jedem uneingeschränkt empfehlen. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Die Autorin hat mich mit Karacho überzeugt und ich muss einfach weiter lesen! Ich darf euch aus sicherer Quelle versichern, dass auch Teil 3 in Arbeit ist… ♥

Story 5/5   Schreibstil 5/5

Reihenfolge:
Band 1 – Das Geheimnis von Caeldum: Seelenpakt
Band 2 – Das Geheimnis von Caeldum: Verhängnis
Band 3 – Das Geheimnis von Caeldum: Offenbarung