Rezension: Die Begabte

Die Magie der tausend Welten

Die Begabte

 

 

 Autor: Trudi Canavan
Verlag: Penhaligon
Erschienen: Nov. 2014
Seiten: 672
Ausgabe: Gebunden

 

 

 

Inhalt: Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – der längst seine Liebe gehört.

Bewertung 

In ihrem neuen Werk gelingt es der Bestsellerautorin meisterhaft, Charaktere lebendig und real werden zu lassen und geschickt durchdachte Welten hervorzubringen. Jedoch ist die Geschichte erheblich weniger fesselnd, als die bekannteste ihrer Reihen. Die Protagonisten Tyen und Rielle sind zwei grundverschiedene Personen, welche unabhängig voneinander interagieren, und so geschichtlich untergliedert sind. Eine Beurteilung der jeweiligen Handlungen, welche die bessere ist, kann meinerseits nicht diagnostiziert werden. Beide Geschichten wecken den Wunsch nach mehr. Magie gibt es in der einen Welt in Hülle und Fülle und jedem frei zugänglich, in der Anderen ist die Anwendung von Magie verboten und steht unter Höchststrafe. Die Idee ist bemerkenswert, um Umsetzung jedoch mittelmäßig. Der Schreibstil ist relativ nüchtern, wenn man doch weiß, welche Begabung in ihr steckt. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, können wir ihre sonst geniale Fähigkeit in der Fortsetzung bewundern.

Story ★★★☆☆   Schreibstil ★★★☆☆

 

Reihenfolge der Trilogie
Band 1: Die Begabte · Band 2: Der Wanderer · Band 3: noch offen