Rezension: Der Janson-Befehl

Der Janson-Befehl

 

 

Autor: Robert Ludlum
Verlag: Heyne
Genre: Thriller
Erschienen: Jun. 2005
Seiten: 768
Ausgabe: Taschenbuch

 

Inhalt: Ein Milliardär und internationaler Friedensaktivist wird von Topterroristen entführt. Paul Janson, ein geläuterter Auftragskiller, soll ihn befreien und eine Verschwörung aufdecken, die den Weltfrieden gefährden könnte. Robert Ludlum erscheint in zweiunddreißig Sprachen in über fünfzig Ländern. Auch sein neuester Thriller bietet atemberaubende Spannung.

Bewertung

Verrat auf höchster Ebene! Die Geschichte um den Cons-Op Agenten Paul Janson, eigentlich einer der Besten privaten Sicherheitsberater, ist äußerst brisant und waghalsig. Er soll im Auftrag der Liberty Foundation, die ihn eigens dafür angeheuert hat, den entführten Gründer dieser Organisation Peter Novak aus den Klauen der Topterroristen befreien. Eine Unmögliche Aufgabe, nur eine Person, die das Unmögliche schafft, Paul Janson. Dafür stellt er sein eigenes Team zusammen, überwinden gemeinsam tatsächlich eine Art Festung, die wie Fort Knox gesichert und bewacht wird. Sie dringen bis zu dem Entführten vor, der Paul erst mal nicht zu erkennen scheint. Peter Novak ist eine hoch angesehene Persönlichkeit, viele schauen zu ihm auf. Für Paul war er so eine Art Ziehvater, er glaubt an ihn. Es trifft ihn hart, aber noch härter ist die brutale Wahrheit die hinter alldem steckt. Denn plötzlich wendet sich das Blatt. Paul bleibt ungeplant bei der Rettungsaktion zurück und wird selbst zur Zielscheibe. Er kommt einer unheimlichen und unglaublich gigantischen Verschwörung auf die Spur, alle seine Instinkte sind auf Rot, er kann niemanden mehr trauen. Es gibt nur einen Weg, um die Welt nicht ins komplette Chaos stürzen zu lassen, und der heißt Paul Janson.

Paul hat sehr spezielle, meist militärische, Fähigkeiten. Er registriert jedes noch so unscheinbare Detail und deduziert wie Sherlock Holmes in Perfektion, nur eben auf Geheimagent-Ebene. Das kann nur Ludlum, oder eben auch Sir Arthur Conan Doyle. Jedes Mal aufs Neue bin ich davon völlig fasziniert und tauche vollständig in die Geschichte ein. Es gibt zwar viele Schießereien, Kämpfe und unendliche Überlegungen, was uns auch wohlgesonnen ist, dennoch an manchen Stellen etwas zu viel. Aber ich nutze die „ruhigeren“ Minuten einfach um wieder runter zukommen. Ständig in Action und Aufregung, es ist immer etwas los. Wie schafft er es nur, ständig die Spannung aufrechtzuerhalten? Warum wirken seine Themen nie wie ausgelutscht? Der Mann ist eine Koryphäe. Paul Janson steht dazu auch noch im direkten Vergleich zu Covert One Experten Jon Smith. Man tausche einfach die Namen aus, frisiert den Werdegang etwas und tadaaaa… Der Mann ist einfach unglaublich! Ich liebe das, was er tut, wie er es tut, und das er es tut. Die Janson Serien ist eine Trilogie, klar dass ich nun auch die anderen Bände haben MUSS! ?

Story 4/5     Schreibstil 5/5

 

Reihenfolge JANSON-Serie:

Band 1: Der Janson-Befehl
Band 2: Das Janson-Kommando
Band 3: Die Janson-Option